Das Gymnasium Fridericianum Schwerin (Teil I)

Innenansicht der Aula des Gymnasium Fridericianums vor 1936 nach Osten. Stadtarchiv Schwerin.

Wie die Universität Rostock, hat auch die für sie vorbereitende Schule, das Gymnasium Fridericianum in Schwerin am Pfaffenteich, eine jahrhundertealte Tradition aufzuweisen. Die Keimzelle wurde durch den Renaissancefürsten Herzog Johann Albrecht I. (1525-1576), gelegt. Der als Mecklenburgischer Humboldt bezeichnete hochgebildete Hofhistoriker Archivrat Dr. Georg Carl Friedrich Lisch (1801-1893), schrieb: „Johann Albrecht war der bedeutendste Fürst, welcher über Mecklenburg geherrscht hat... – voll der blühenden Begeisterung für jegliche Art von Bildung“. (1. S. 1 und 2.).

Nach der ihm aus eigener Anschauung bekannten Meißner Fürstenschule gründete er nach deren Vorbild eine Fürstenschule in Schwerin, die im ehemaligen Franziskanerkloster untergebracht war. Den Direktor und drei weitere Lehrer ließ er gleich aus Meißen anreisen, so dass ein fürstliches Niveau von Anfang an garantiert wurde...

 

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