Geschichte - Wahlstorfer Erfolg auf der Parchimer Tierschau

rinderrassen um 1911

Der 1817 gebildete Mecklenburgischer Patriotischer Verein besaß einige Distriktvereine, darunter einen in Parchim. Seine Ziele bestanden in dem Bemühen um Verbreitung neuester landwirtschaftliche Geräte und Produktionsverfahren sowie in der Aus- und Weiterbildung der Landwirte. Ein wichtiger Teil der Arbeit waren die vom Verein organisierten Tierschauen, deren erste 1824 in Güstrow abgehalten wurde.

Krummer, wackliger Gang
Noch 1830 stellte ein Zeitgenosse fest, dass in Mecklenburg kein „eigentümlicher konstanter Schlag von Rindvieh“ existiere. Das allgemein verbreitete Landvieh war gekennzeichnet durch eine blindgelbe und rote Farbe, zuweilen mit weißem Rücken und kleinen Flecken. Die Tiere waren feinknochig, hochbeinig, spitz und mit feinen, langen Hörnern. Teilweise war es mit jütischen und holsteinischen Rassen vermischt und sah dann schwarz- und blaugescheckt sowie silbergrau aus. Die Rinder besaßen zwar schöne große Hörner, liefen im Hinterteil aber spitz zu, hatten einen krummen, wackligen Gang, ihr Haar war grob und borstig, ihr Euter klein und zusammengeschrumpft...

 

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