Hans Schröder - Kunsthistoriker und Museumsdirektor

eigenexlibris hans schroeder

Hinter der fremd anmutenden Bezeichnung Exlibris verbergen sich kleine Kunstwerke, die ihren originären Platz auf den Innendeckeln von Büchern hatten und deren Besitz eindeutig klären sollten. Die Kunst des Exlibris blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Berühmte Künstler wetteiferten um die Gunst ihrer Auftraggeber. Schon Albrecht Dürer (1471-1528) in Nürnberg, später dann Max Klinger (1857-1920) in Leipzig oder Heinrich Vogeler (1872-1942) in Worpswede gestalteten beeindruckende Exlibris. Dienten Exlibris zunächst als Schutz vor Diebstahl und zur Erinnerung an die Rückgabe der einst kostbaren Druckwerke, mutierten sie vor etwa 200 Jahren zu einem begehrten Sammelobjekt. Zur Zeit ihrer Hochblüte um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden große Sammlungen, die ein kulturhistorisches Gut darstellen, das zu Unrecht an Bedeutung zu verlieren droht. Keineswegs sind die Künstler solcher graphischen Blätter immer bekannt. Wie schwierig sich die Suche nach einem Künstler gestalten kann und welche Schätze dabei gehoben werden, wird hier am Beispiel von Hans Schröder beschrieben...

 

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