Die Dorfkirche Dobbin

orgelempore in der dobbiner kirche

Dobbin wurde 1227 erstmals urkundlich erwähnt. Schon um 1347 wurden die v. Barold auf Dobbin erwähnt. Sie blieben bis ins 18. Jahrhundert. Zwischen 1237 und 1274 soll Dobbin mit seinem Umland durch die Pröpste Theodorius und Oldaricus vom Kloster Dobbertin verwaltet worden sein. Der erste nachgewiesene und letzte katholische Geistliche war Urban Schwassmann, der 1527 verschwand. In alten Kirchenakten wird er als Dieb und Kirchenbrecher erwähnt, weil er katholisch blieb, Kirchengüter mitnahm und das Gebäude teilweise zerstörte. Der verbliebene Wald- und Ackerbesitz der Pfarre Dobbin war sehr groß, so dass sich der machtbesessene Priester Johann Babe aus Kieth gegen fürstliche Erlaubnis in die herrenlose Pfarre setzte. „Sein Ruf war nicht fein, war ein fanatischer Papist und ein schwieriger Mensch.“ Nach dem Visitationsprotokoll von 1534 gehörte die Dobbiner Kirche im Mittelalter zum Güstrower Archidiakonat und zur Kamminer Diözese. Der Güstrower Propst setzte damals Johann Domer als Kirchherrn ein. Das Kirchlehn war landesherrlich und wurde durch die herzoglichen Vogte vergeben...

 

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